Sep 30 2008

Amazon.com wird Google Partner für den G1 Music Store

Übersetzung des wired.com-Artikels:
Amazon, Google Partner for Mobile Music Store” vom 23. September 2008

Apple’s iTunes Store bekommt bald Konkurrenz und zwar auf dem von Google und T-Mobile vorgestellten Gerät G1, dass erste Handy mit dem Google-Android mobilen Betriebssystem. Der Konkurrenz heisst Amazon mit dem hauseigenen MP3-Store.

Besitzer des Geräts können die Leute-, Such-, Vorschau- und Kauffunktion von Musik aus dem Amazon-MP3-Shop mit Hilfe der Internet-Verbindung des Handys benutzen. Um den Kauf der MP3-Dateien zu verifizieren und um sie herunterzuladen, muss eine Verbindung über WiFi hergestellt werden. (Der iTunes Store, kann nur offline ohne WiFi genutzt werden.)

Amazon will um es für Kunden so einfach wie möglich zu machen diese Option nutzen, um von dort zu kaufen wo sie ihre Musik abspielen und wo immer sie gerade somd - ob ihrer Sitzung  gerade am Computer oder unterwegs ist“, sagte Amazons digitaler Musik-und Video-Präsident Bill Carr. “Wir freuen uns auf die Markteinführung des T-Mobile G1, da wir von Amazon MP3’s in großer Auswahl und mit preisgünstigen DRM-freier Musik die Kunden beliefern können.” Das Handy wird wie erwartet, ab kommenden Monat in den USA verkauft werden und ab dem ersten Quartal 2009 in Europa erhältlich sein.

Diese angekündigte Amazon MP3 Store Partnerschaft, welche am Dienstag erwähnt wurde, spricht Bände darüber, wie schwer es ist, eine Music Store in diesen Tagen zu vermarkten ist. Mit Apples Dominanz auf diesem Sektor, ist der Raum immer mehr bedroht für Amazons 100 Prozent DRM-freien Musik. Ein Ansatz für die (aufgrund der Zugeständnisse, die auf die variable Preisgestaltung zurückzuführen sind), scheint schwer zu sein für einen weiteren große neuen Music Store. Google scheint jedoch beschlossen zu haben, es wäre viel einfacher die Lizensierung von Labels und Verbrauchern durch Amazon zu integrieren, als ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen.

Wie Apple plant Google, eine Anwendung anzubieten, die es Entwickler ermöglicht, um die Musikplattform (und andere) Applikationen eine neue Richtung einzuschlagen.

Seit Jahren ist Apple nach wie vor der digitale Musik-Marktführer - in Nordamerika sowieso - da der Store es vielen Kunden einfacher und angenehmer ermöglicht die gewünschte Musik zu laden, als vergleichbare Anbieter. Das T-Mobile G1 verfügt jedoch über einen Hardware-QWERTZ-Tastatur unter dem Touchscreen. Windows Mobile und Blackberry-Nutzer könnte das Design besser ansprechen als Apples iPhone, da sie mit dem Umgang einer physikalischen Tastatur vertraut sind.

Da für den Amazon-Store die Möglichkeit bestehen soll seine Einkäufe vorzumerken, um diese bei einer später vorhandenen WiFi-Anbindung runterzuladen, hätte Google und Amazon einen Startvorteil gegenüber Apples iTunes. Außerdem hat das iPhone den Nachteil, dass Entwickler regelrecht frustriert sind mit diesem Gerät, da Apple den Zugang zu den iPod Anwendungen auf dem iPhone nicht freigeben möchte.

Wenn Google es also Drittanbietern und Entwickerln ermöglicht eigene Ideen zu entwerfen für die bisherigen G1-Anwendungen, welche durch die Open-Source-Variante von Android enger integriert wären mit dem hauseigenen Musik-Player, würden Android-unterstützende Handys andere und bessere musikalische Vorteile gegenüber Steve Jobs’ Geräten bieten.

Analysten erwarten, dass sich das Gerät ca. 250.000 bis 400.000 mal verkaufen wird bis Ende 2008 (zum Vergleich, der iPhone verkauft sich Eine Million mal in den ersten 74 Tagen.) Werden diese bisherigen Ideen und Entwicklungen jedoch verwirklicht, wird der Anwendungsmarkt um das Google-Handy boomen und der Konkurrenzfähigkeit mit dem iPhone steht nichts mehr im Weg.

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